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Diepoldsau - Gemeinde mit Zukunft

Gesamtverkehrskonzept

Der Gemeinderat und die Verkehrskommission haben in den Jahren 2010 und 2011 zu¬sammen mit einem externen Ingenieur- und Planungsbüro das heute vorliegende detaillierte Gesamtverkehrskonzept ausgearbeitet. Am 22. September 2011 wurde das Konzept im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung der Bevölkerung vorgestellt. Das Konzept fand eine breite Unterstützung. Schwerpunktmässig sieht das Konzept die folgenden Massnahmen auf den Gemeindestrassen vor:
  • Das Strassennetz soll in drei einheitlich gestaltete Kategorien (Hauptverkehrsstrasse, Sammel- und Verbindungsstrasse und Erschliessungsstrasse) aufgeteilt werden.
  • Auf den bezeichneten Erschliessungsstrassen soll das Regime Tempo 30 eingeführt werden.
  • Entlang der Sammel- und Erschliessungsstrassen soll ein lückenloses und spinnennetzförmiges Trottoirnetz realisiert werden.
  • Die Hauptverkehrsachse muss für den motorisierten Verkehr eine ausreichende Verkehrsqualität aufweisen, um zunehmenden Schleichverkehr in den Quartieren zu verhindern.
  • Die Infrastruktur für Fussgänger, Velos und Busse entlang der Hauptverkehrsachse soll verbessert werden mit drei zusätzlichen Mittelinseln, der Erweiterung des Trottoirs von der Widen- bis Heimstrasse und einem durchgehenden Radstreifen von mindestens 1.25 Meter Breite vom Zoll Diepoldsau bis Schrägseilbrücke.
  • Für Velos soll eine alternative und attraktive Linienführung zur Hauptverkehrsachse angeboten werden.
  • Der Schulwegsicherung wird hohe Priorität gesetzt.
  • Verbesserung der ÖV-Anbindung von Diepoldsau an die massgebenden Verkehrsknoten (Hohenems – Heerbrugg).

Auf Seite 4 und 5 gibt das Verkehrskonzept Auskunft über die regionalen Konzepte/Projekte.

Die Bevölkerung wurde im Anschluss an die öffentliche Veranstaltung eingeladen, zum vorgestellten Verkehrskonzept Stellung zu nehmen. Insgesamt sind 21 wertvolle Beiträge zum Konzept eingegangen. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit konnte anhand der Rückmeldungen die folgende Grundhaltung zum vorgestellten Konzept und den darin vorgeschlagenen Massnahmen festgestellt werden:
  • Oberste Priorität hat die Planung einer Südspange zur Entlastung der Tram- und Hohenemserstrasse.
  • Uns ist wichtig, dass die Quartiere anhand eines Konzeptes umgestaltet und aufgewertet werden. 
  • Die Massnahmen Tempo 30 werden grossmehrheitlich unterstützt. Tendenziell wird der Wunsch geäussert, die Tempo 30 Zonen zu vergrössern.
  • Für Velofahrende ist die Hauptachse unattraktiv. Es sind Alternativen zu prüfen.
  • Die Querungsmöglichkeiten für Fussgänger über die Tram-/Hohenemserstrasse sollen dringend verbessert werden. Die Ergänzung des Wegnetzes (Trottoir) für Fussgänger wird unterstützt.
  • Die vertikalen Versätze werden zum Teil kritisch hinterfragt und dürfen nicht so ausgebildet sein, dass vollständig abgebremst und wieder neu angefahren werden muss.
  • Auf diverse örtliche Probleme (unübersichtliche Verkehrsknoten, Schleichverkehre, wilde Parkierung, Fussgängerstreifen etc.) wurde hingewiesen.

Die eingegangen Vorschläge wurden ausgewertet. Anmerkungen zu spezifischen Problemen sollen ausserhalb des Verkehrskonzepts im Rahmen von Einzel¬massnahmen oder bei der Umsetzung von Projekten nach Möglichkeit mitberücksichtigt werden. Das Ge¬samtverkehrskonzept wurde in folgenden Punkten ergänzt:
  • Alternativ zur Hauptachse wird eine kantonale Radwegroute «Nord» (Schmitterstrasse, Widenstrasse, Weidstrasse) geprüft.
  • Im Bereich der Schulanlagen Kirchenfeld und Mitteldorf sollen separate Gestaltungen verstärkt auf die Schulwegsicherung aufmerksam machen.
  • Die Tempo 30 Zonen werden mit der Heldstrasse, Hennimoosstrasse und Unterdorfstrasse erweitert.
  • Die horizontalen Versätze werden mit «sanften» Neigungen geplant.
  • Gestaltung des Zentrums mit einem Ideenwettbewerb.
  • Die einzelnen Vorhaben werden etappiert geplant mit dem Ziel, 75% der Massnahmen aus dem Gesamtverkehrskonzept bis Ende der nächsten Amtsperiode 2013/2016 umgesetzt zu haben.

Der Gemeinderat und die Verkehrskommission sind erfreut über die aktive und wertvolle Mitarbeit der Bevölkerung und bedanken sich für die eingegangenen Vorschläge.

Das weitere Vorgehen ist wie folgt geplant:
  • Koordination Strassenbau- und Infrastrukturmassnahmen
  • Ausarbeitung Etappierungsplan unter Berücksichtigung der Siedlungsentwicklung und Finanzplanung
  • Info und Öffentlichkeitsarbeit

Weitere Exemplare des Gesamtverkehrskonzeptes können am Infoschalter, Gemeindehaus, abgeholt werden.
Dokumente Gesamtverkehrskonzept.pdf (pdf, 2512.0 kB)


Datum der Neuigkeit 6. März 2012

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