Energieförderung in Diepoldsau


Die Gemeinde Diepoldsau ist Mitglied der Fachgruppe Energie des St.Galler Rheintals (ehemals Rheintaler Energie-Initiative, kurz RhEI) und unterstützt eine nachhaltige Erzeugung und effiziente Nutzung von Energie.

Folgende Massnahmen werden durch die Politische Gemeinde Diepoldsau finanziell unterstützt:

Massnahme Beitrag EFH Beitrag MFH Beitrag Gewerbe Bedingungen 
Minergie, Minenergie-A und
Minergie-P bei Sanierungen
 Fr. 5'000. pauschal
(selbstbewohntes Wohneigentum)
     Minergie-, Minenergie-A oder Minergie-P Zertifikat als Nachweis;
Investitionssumme mind.
Fr. 20'000.
 
Minergie-A oder Minenergie-P bei Neubauten Fr. 5'000. pauschal
(selbstbewohntes Wohneigentum)
     Minergie-A- oder Minenergie-P Zertifikat als Nachweis 
Zuschuss Wärmedämmung oder umfassende
Modernisierung
 25% des Beitragsder kantonalen Fördermassnahme
«M21: Wärmedämmung von Einzelbauteilen» oder «M20: Gebäudemoderni-sierung in Etappen»; maximal Fr. 5'000. für ein
Einfamilienhaus
 25% des Beitragsder kantonalen Fördermassnahme
«M21: Wärmedämmung von Einzelbauteilen» oder «M20: Gebäudemoderni-sierung in Etappen»; maximal Fr. 10'000. für ein Mehrfamilienhaus.
 25% des Beitragsder kantonalen Fördermassnahme
«M21: Wärmedämmung von Einzelbauteilen» oder «M20: Gebäudemoderni-sierung in Etappen»; maximal Fr. 10'000. für ein
Industrie-, Gewerbe- oder Verwaltungsgebäude.
 Der Förderantrag und die Förderzusage der kantonalen Fördermassnahmen
werden vorgewiesen. Die beiden Fördermassnahmen
«M21: Wärmedämmung von Einzelbauteilen» oder «M20: Gebäudemoderni-sierung in Etappen» sind nicht kumulierbar.
 
Warmwasserkollektor 50% des kantonalen Förderbeitrages, max. Fr. 1'000. 50% des kantonalen Förderbeitrages, max. Fr. 1'000. 50% des kantonalen Förderbeitrages, max. Fr. 1'000. Die Förderzusage der kantonalen Fördermassnahme wird vorgewiesen. 
Holzheizung Fr. 3'000. für eine Leistung bis 40 kW;
Fr. 75. pro kW, für eine Leistung ab 40 kW bis 69 kW, max. Fr. 5'175. pro Gebäude
 Fr. 3'000. für eine Leistung bis 40 kW;
Fr. 75. pro kW, für eine Leistung ab 40 kW bis 69 kW, max. Fr. 5'175. pro Gebäude
 Fr. 3'000. für eine Leistung bis 40 kW;
Fr. 75. pro kW, für eine Leistung ab 40 kW bis 69 kW, max. Fr. 5'175. pro Gebäude
 Anlage ist Hauptheizungssytem des Gebäudes; in Neubau installiert oder ersetzt in einem bestehenden Gebäude eine Öl-, Gas- oder Elektrospeicher-heizung; Qualitätssiegel von Holzenergie Schweiz (oder gleichwertig) 
Fernwärmeanschluss Fr. 2'000. pauschal Fr. 3'000. pauschal siehe EFH, MFH Anlage ist Hauptheizungssystem des Gebäudes und basiert auf erneuerbarer Energie; in Neubau installiert oder ersetzt in einem bestehenden Gebäude eine Öl-, Gas- oder Elektrospeicherheizung 
Photovoltaikanlage 30% der Einmalvergütung des Bundes bis 30kWp 30% der Einmalvergütung des Bundes bis 30kWp 30% der Einmalvergütung des Bundes bis 30kWp Antrag vor Baubeginn einreichen; vollständig ausgefülltes Gesuch; siehe Richtlinie 



Der Gemeinderat entscheidet im Rahmen der im Jahresbudget festgelegten Mittel über die Ausrichtung der Energie-Förderbeiträge. Es besteht kein rechtlicher Anspruch auf einen Energie-Förderbeitrag.

Energie-Förderbeiträge werden unter der Berücksichtigung folgender Grundsätze ausgerichtet:
  • Die Massnahmen entsprechen dem aktuellen Stand der Technik.
  • Das Gebäude oder die Anlage wird ganzjährig genutzt und befindet sich auf dem Gebiet der Politischen Gemeinde.
  • Die Beiträge werden an den Eigentümer bzw. die Eigentümerin des Gebäudes oder der Anlage ausgerichtet.

Wie kann die Ausrichtung eines Energie-Förderbeitrages beantragt werden?
Energie-Förderbeiträge sind mit dem Formular «Antrag Energie-Förderbeitrag»;zusammen mit den darin geforderten Unterlagen zu beantragen. Der Antrag ist innert eines Jahres nach Vorliegen der Bauabrechnung, der notwendigen Zertifikate oder der kantonalen Förderbelege bei der Bauverwaltung, Gemeindeplatz 1, 9444 Diepoldsau, einzureichen. Der Gemeinderat entscheidet, nach Prüfung der Unterlagen durch die Bauverwaltung, über die Erteilung des Energie-Förderbeitrages und behält sich vor, weitere Angaben und Unterlagen zu verlangen. Weitere Informationen zu den Förderbeiträgen sind in den «Richtlinien über die Gewährung von Energie-Förderbeiträgen» enthalten.

Was ist die Fachgruppe Energie?
Die 12 Gemeinden (Altstätten, Au, Balgach, Berneck, Eichberg, Diepoldsau, Marbach, Oberriet, Rebstein, Rüthi, St.Margrethen, Widnau) des St.Galler Rheintals gründeten am 15. Juni 2007 die Rheintaler Energie-Initiative (RhEI), um eine nachhaltige Erzeugung und effiziente Nutzung von Energie im St.Galler Rheintal zu fördern. Am 1. Januar 2011 wurde die RhEI durch die Fachgruppe Energie abgelöst. Das Energie-Förderprogramm der Fachgruppe Energie unterstützt viele Massnahmen im energetischen Bereich. Bis Ende 2012 möchten die Rheintaler Gemeinden die grösste Energiestadt-Region der Schweiz werden.

Weitere Förderangebote
Neben dem kommunalen Förderangebot, stehen Ihnen auch kantonale oder nationale Energie-Förderangebote zur Verfügung. Die Anträge für diese Förderbeiträge müssen direkt bei den jeweiligen Institutionen eingereicht werden.

Gedruckt am 15.08.2018 02:27:36