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Fuss- und Veloverkehrsbrücke

Informationsveranstaltung Fuss- und Veloverkehrsbrücke

Am 27. Mai 2026 findet die öffentliche Informationsveranstaltung zur geplanten Fuss- und Veloverkehrsbrücke zwischen Diepoldsau und Widnau statt.

Erfahren Sie aus erster Hand, wie die neue Verbindung den Alltag erleichtert, die Sicherheit verbessert und die Region näher zusammenbringt. Nutzen Sie die Gelegenheit, Fragen zu stellen und sich Ihre eigene Meinung zu bilden. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Informationsveranstaltung
Mittwoch, 27. Mai 2026, 19 Uhr, 
Mehrzweckhalle Kirchenfeld

Abstimmung
Sonntag, 14. Juni 2026

Ein Gewinn für Diepoldsau

Die geplante Fuss- und Veloverkehrsbrücke zwischen Diepoldsau und Widnau ist mehr als ein Infrastrukturprojekt. Sie bringt Sicherheit für den Langsamverkehr und wird dank der Unterstützung von Bund und Kanton für die Gemeinden finanziell tragbar.

Mit der neuen Brücke rücken Diepoldsau und Widnau enger zusammen. Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Velofahrende erhalten eine direkte, sichere Verbindung über den Rhein, unabhängig vom motorisierten Verkehr. Besonders für Schülerinnen und Schüler, Pendlerinnen und Pendler sowie Familien bedeutet dies ein deutliches Plus an Sicherheit und Komfort im Alltag. Die Kapazität der Schrägseilbrücke ist erreicht. Damit das Wachstum der Gemeinde nicht zu einem Kollaps führt, sind der Ausbau und Investitionen in den Langsamverkehr nötig, um eine teilweise Verlagerung zu erreichen.

Nachhaltig für Generationen gebaut

Die neue Rheinbrücke verbindet Menschen, stärkt die Region und schafft gleichzeitig mehr Sicherheit. Der Langsamverkehr wird deutlich aufgewertet. Die Wege zwischen Diepoldsau und Widnau werden attraktiver und kürzer und damit auch die Wegstrecken nach Lustenau
und Heerbrugg.

Die Brücke wird modular vorgefertigt und segmentweise montiert. Dadurch bleiben Eingriffe in den Fluss minimal. Robuste Materialien und eine durchdachte Konstruktion sorgen für ein langlebiges Bauwerk mit geringem Unterhaltsbedarf und kleinem ökologischem Fussabdruck. Ausgelegt auf eine Lebensdauer von 60 Jahren ist die Brücke eine Investition in mehrere Generationen.


Solide Finanzierung mit starker Unterstützung

Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 12.3 Millionen Franken. Ein grosser Teil wird durch Bundesmittel im Rahmen des  Agglomerationsprogramms Rheintal sowie durch Beiträge des Kantons St.Gallen gedeckt.

Die geplante Fuss- und Veloverkehrsbrücke zwischen Diepoldsau und Widnau ist mehr als ein Infrastrukturprojekt. Sie bringt Sicherheit für den Langsamverkehr und wird dank der Unterstützung von Bund und Kanton für die Gemeinden finanziell tragbar.  Für Diepoldsau und Widnau verbleibt jeweils eine Nettoinvestition von rund 1.69 Millionen Franken. Nach Abzug der bereits bewilligten Planungskredite ergibt sich ein Baukredit von 1.34 Millionen Franken pro Gemeinde. Über 60 Jahre abgeschrieben, entspricht dies jährlichen Kosten von rund 28'200 Franken. Das ist ein überschaubarer Betrag für ein zentrales Infrastrukturprojekt.

Entscheid an der Urne

Die Abstimmung über den Baukredit von 1.34 Millionen Franken findet am 14. Juni 2026 statt. Der Start der Bauarbeiten ist frühestens für Herbst 2027 vorgesehen, realistischerweise im Jahr 2028. Dafür erforderlich ist das «JA» durch die Stimmberechtigten der Gemeinden Diepoldsau und Widnau an der Urne. Läuft alles nach Plan, kann die neue Brücke über den Rhein im Herbst 2029 eröffnet werden.

Die neue Rheinbrücke macht den Langsamverkehr attraktiver und steht für Sicherheit, Nachhaltigkeit sowie regionale Zusammenarbeit. Mit einem «JA» entscheiden sich die Bürgerinnen und Bürger für eine moderne Verbindung und für eine starke, zukunftsorientierte Entwicklung unserer Gemeinde.

 

Öffentliche Mitwirkung Vorprojekt Fuss- und Veloverkehrsbrücke Diepoldsau-Widnau

Die Gemeinderäte Diepoldsau und Widnau unterbreiten das Vorprojekt der Fuss- und Veloverkehrsbrücke Diepoldsau-Widnau dem Mitwirkungsverfahren gemäss Art. 4 RPG, Art. 34 PBG und Art. 33bis StrG.

Bevölkerung, Parteien, Verbände und weitere Betroffene haben die Möglichkeit sich während der Mitwirkungsfrist vom 12. Januar 2026 bis 10. Februar 2026 zum Vorprojekt zu äussern. Das Vorprojekt kann während der Mitwirkungsfrist in der Gemeinderatskanzlei Diepoldsau, Büro 8, und in der Gemeinderatskanzlei Widnau, Büro 14, und auf den Webseiten der Gemeinden Diepoldsau und Widnau eingesehen werden.

Die Eingaben im Rahmen der öffentlichen Mitwirkung können bis am 10. Februar 2026 direkt auf der Mitwirkungsplattform www.mitwirken-widnau.ch erfasst, schriftlich an den Gemeinderat Widnau, Neugasse 4, 9443 Widnau oder an den Gemeinderat Diepoldsau, Gemeindeplatz 1, 9444 Diepoldsau oder per E-Mail an info@diepoldsau.ch eingereicht werden.

8. Januar 2026                                                      Gemeinderat Diepoldsau und Gemeinderat Widnau

Projektübersicht – Fuss- und Veloverkehrsbrücke

Die Gemeinden Diepoldsau und Widnau treiben das gemeinsame Projekt einer Fuss- und Veloverkehrsbrücke über den Rhein voran. Die neue Brücke soll eine direkte, sichere und vom motorisierten Verkehr getrennte Verbindung zwischen Diepoldsau und Widnau schaffen.

Den Projektwettbewerb hat das Projekt «Flaneur» unter der Federführung des Büros sbp Schlaich Bergermann Partner aus Stuttgart gewonnen. Für die Architektur und Landschaftsarchitektur ist das Büro Bernardo Bader Architekten verantwortlich. Bereits im Mai genehmigten die Gemeinden den Jurybericht und folgten der Empfehlung des Preisgerichts.

Baubeginn zwingend vor 2029

Bei der Umsetzung gilt es, den vorgegebenen Zeitplan einzuhalten. Der Baubeginn muss bis spätestens am 31. März 2029 erfolgt sein, damit die Mitfinanzierung des Bundes gewährleistet bleibt. Die Fuss- und Veloverkehrsbrücke ist Teil des Agglomerationsprogramms 4. Generation des Bundes.

Das Büro Casutt Wyrsch Zwicky aus Bad Ragaz ist mit der Bauherrenunterstützung beauftragt. Das Ingenieurbüro stand den Gemeinden bereits während der Wettbewerbsphase beratend zur Seite und verfügt über ausgewiesene Fachkompetenz im Brückenbau.

Mitwirkung bis 10. Februar 2026 – Abstimmung am 14. Juni 2026

Das auf dem Siegerprojekt «Flaneur» erarbeitete Vorprojekt liegt ab Mitte Januar bis 10. Februar 2026 öffentlich auf. Die Bevölkerung ist eingeladen sich einzubringen.

Die Urnenabstimmung über den Projektierungs- und Baukredit findet am 14. Juni 2026 statt.

Jurybericht [pdf, 38.2 MB]